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Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Ernestinerball

Presseberichte vom Ernestinerball 2006

Über 500 Gäste beim Ball
Ernestinerball 2006 in Schülerregie - Afrikanisches Leitthema kam gut an

Bauchtanz zu Musik von Schall und Rauch gehörte zu den Höhepunkten des Programms. Zwei Stunden Unterhaltung mit Hintergedanken und dann Tanz und Frohsinn waren beim Ernestinerball angesagt.

Gotha. (tlz) Zwischen all den Anzugsträgern und Damen in Abendkleidern sitzt ein afrikanisch gekleidetes Mädchen. Sie spielt mit Glasperlen. Plötzlich erscheinen drei gierige Geschäftsmänner und jagen das verängstigte Mädchen durch den gesamten Saal. "Sie wollen die Arme ausbeuten!" hört man es auf den Sitzen flüstern.

Satter Gitarrensound schallt durch die obere Etage. Drei junge Männer bringen mit ihren Instrumenten die Stimmung zum Kochen. Vor der Bühne schwingen Jugendliche mit Schlips und Kragen wild die Haare. Rassige Trommelrhythmen und kenianische Gesänge reißen das Publikum im Hauptsaal mit. Vor den bewegten Zuschauern tanzt eine Bauchtänzerin ekstatisch mit einem riesigen afrikanischen Maskenmann.

"Das soll ein Tanzball sein?", wird sich der ein oder andere nun fragen. Und ob! Der Ernestinerball zeigte sich in diesem Jahr alles andere als gewöhnlich.

Am vergangenen Sonnabend lud das Gothaer Gymnasium Ernestinum wieder zum klassischen Ball in der neu renovierten Stadthalle ein. Traditionell aber waren 2006 wohl nur Kleiderordnung und gute Stimmung. Erstmals präsentierte die Schule den Ernestinerball unter dem Motto "Hilfe für Afrika".

"Wir wollen als Schule auf die akuten Probleme in Afrika aufmerksam machen, die leider viel zu oft vergessen werden", erklärt Schuldirektor Dr. Lutz Wagner. "Das ist vor allem den Schülern sehr wichtig!" Schon zu Beginn wurde deutlich, dass dieser Ernestinerball im klaren Gegensatz zu seinen Vorgängern stehen würde. Mit einem Anspiel thematisierte eine Gruppe Schüler die Probleme der Menschen auf dem schwarzen Kontinent. Ausgebeutet und versklavt irrte das dargestellte afrikanische Mädchen durch den Saal. Die Botschaft war klar: "Helft uns!" Ergriffen applaudierte das Publikum.

Auch im Folgenden blieb das Programm in der Hand der Schüler. Drei Zehntklässler des Gymnasiums gaben Gospelgesänge zum Besten, Simon Koncir erfüllte den Saal mit warmen Klavierklängen. Höhepunkt des Programms bildete der Auftritt der Trommelgruppe "Schall und Rauch". Wilde afrikanische Trommelrhythmen und Gesänge griffen das Motto erneut auf. Positiv überrascht stimmte das Publikum mit begeistertem Applaus ein. "Natürlich wollen wir den Gedanken an Hilfe für Afrika mit nach außen tragen!" meint Jürgen Anschütz, Mitglied der Gruppe, nach dem Auftritt. "Ich denke, wir konnten dem Publikum die Kultur des schwarzen Kontinents etwas näher bringen und Menschen zum spenden animieren."

Doch was wäre ein Ball ohne Tanz? Natürlich sorgte nach dem offiziellen Programm die Gruppe "Suen" für Stimmung. Die Gothaer Cover-Band bot wie schon im letzten Jahr ein facettenreiches Programm. Von Rock-Klassikern wie "I love Rock´n Roll" bis hin zu Tom Jones "Sex Bomb", "Suen" überzeugte auf ganzer Linie.

In der oberen Etage bekam die Schülerband "Defused" die Chance, sich zu präsentieren. Mit rockigem Sound und der rauen Stimme des Frontsängers Benjamin Kettenbeil, Zwölftklässler am Gymnasium Ernestinum, sprach "Defused" vor allem das jüngere Publikum an.

Selbstverständlich war der Ernestinerball auch wieder eine Begegnungsstätte für ehemalige Schüler. "Ich bin begeistert, dass so viele Ehemalige dem Ruf der Schule gefolgt sind." freute sich Direktor Wagner auch im Bezug auf die derzeitige Situation in der Schulnetzplanung.

Die gesamten Einnahmen gehen in diesem Jahr an ein Waisenhaus in Mombasa, Kenia. Den dortigen Waisenkindern soll damit eine Schulausbildung ermöglicht werden. Über 500 Besucher, so viele wie noch nie zuvor, zollten dem "afrikanischen Ernestinerball" ihren Tribut. Pantomimisch verdeutlichten Schüler Probleme der dritten Welt. Zum Beispiel die Ausbeutung Afrikas.

Von Johann Schilling

Thüringische Landeszeitung, 07.11.2006


Afrika als Motto
Ernestinerball wurde nicht nur zum Vergnügen, sondern auch als Spendenaktion genutzt

Passender Auftritt: Das Programm mit Tänzerin und Trom-
melgruppe passte zum Afrika-Motto des Ernestinerballes
in der Gothaer Stadthalle. Foto: J. Illhardt.

GOTHA. Dass einen gelungen Ball manchmal mehr ausmacht als zu tanzen und sich zu unterhalten, bewies am Samstag das Gymnasium Ernestinum Gotha. Unter dem Motto "Afrika" wurden beim Ernestinerball 450 Euro für Kenia gesammelt.

Zum elften Mal trafen sich vor allem ehemalige Schüler des Ernestinums, um sich nach langer Zeit wieder zu treffen, sich zu amüsieren, zu tanzen sowie die alten Zeiten Revue passieren zu lassen. Aber auch derzeitige Schüler des Ernestinums sowie Lehrer nutzten den nun schon traditionellen Anlass, um gemütlich beisammen zu sitzen. Doch zum ersten Mal stand der Ernestinerball unter einem Motto - Afrika.

Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse organisierten ein Programm zum Thema und animierten die Besucher zum Spenden für den guten Zweck. Die Idee, dem Ball überhaupt ein Motto zu geben, rief Lisa Schettel aus der 11. Klasse ins Leben. Sie wollte die Leute mit diesem aktuellen Thema aufrütteln und darauf aufmerksam machen, was auf diesem Kontinent vor sich geht, dass diese Menschen Hilfe benötigen.

Leider musste sie anfangs ein eher geringes Interesse seitens der Gäste hinnehmen. Doch letztlich schaffte sie es, mit Hilfe ihrer Mitschüler und Freunde, die Aufmerksamkeit auf das zentrale Thema des Abends zu lenken. Nach viel Mühe und Stress konnte ein Programm vorgeführt werden, das ein kleines Schauspiel, unter dem Gesichtspunkt der Ausbeutung Afrikas durch die Industrieländer, Klaviermusik, vorgetragen von Simon Koncir, sowie eigens komponierte Lieder einer neu gegründeten Gesangsgruppe des Ernestinums beinhaltete. Besonders stolz waren die Organisatoren, dass sie für diesen Anlass eine Trommelgruppe mit Tänzerin engagieren konnten, die die Zuschauer mit afrikanischer Musik und Gesängen bezauberten. Eine kleine Diashow mit Bildern des ärmsten Kontinents der Welt sollte zum Nachdenken anregen.

Das eingenommene Geld wird dem Keniaprojekt des Gymnasiums zu gute kommen, welches bereits seit vielen Jahren betrieben wird. Jungen Menschen soll durch Spenden eine schulische Ausbildung ermöglicht beziehungsweise ein weiterführendes Studium finanziert werden.

Gerade jetzt, während der aktuellen Diskussion zum Schulentwicklungsplan, folgten viele ehemalige Schüler dem Aufruf zur Unterstützung. So konnten relativ hohe Spendeneinnahmen verzeichnet werden. Insgesamt kamen 450 Euro für das Kenia-Projekt zusammen.

Auch der Verkauf des Jahresheftes, das die Klassenfotos, Aktivitäten und Projekte des vergangenen Schuljahres widerspiegelt und den alljährlichen Höhepunkt des Ernestinerballs darstellt, lief sehr gut. "Wir haben bereits am heutigen Abend fast alle Exemplare verkaufen können", berichtete Dr. Lutz Wagner, Direktor des Ernestinums, zufrieden.

Für die musikalische Umrahmung nach dem Programm sorgte die bekannte Band Suen. Mit vielfältiger Covermusik zog sie die jungen Leute auf die Tanzfläche. Im Kleinen Salon brachte die Schülerband "Diffused" ihre Zuhörer mit eigener Rockmusik in Fahrt.

Auch die Ulula, die Vereinigung ehemaliger Schüler des Ernestinums, nutzte den Anlass, mit einem neuen Flyer auf ihre Aktivitäten aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu werben. Ihr Ziel ist es, bis Mai nächsten Jahres genug Einnahmen gesammelt zu haben, um eine rechtskräftige Stiftung gründen zu können.

Auch dieses Jahr war der Ernestinerball wieder ein voller Erfolg und würdiger Höhepunkt der Schulveranstaltungen, der allen Beteiligten einen schönen Abend bescherte und auf Grund der Idee einer Elftklässlerin Kindern in Kenia eine Schulausbildung ermöglichen wird.

Von Jana Illhardt

Thüringer Allgemeine, 07.11.2006


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