ULULA

Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Ernestinertreffen

Bericht vom Ernestinertreffen 2005

06.05. - 08.05.2005

Am Freitagabend trafen sich die Ernestiner zum Begrüßungsabend im Hotel am Schlosspark. In deutlich kleinerer Runde als bei den Treffen zuvor, unterhielten sich die Ernestiner über alles Mögliche. Auch unser Lieblingsernestiner und früherer Schriftleiter Klaus Kapitza konnte in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht am Treffen teilnehmen. Von Jahr zu Jahr werden es weniger Ernestiner, die zum Ernestinertreffen kommen. So schrumpfte auch in diesem Jahr die Zahl der alten Ernestiner, die noch zum Treffen kommen konnten, erheblich. Von den jungen Mitgliedern unserer Vereinigung keine Spur. Nur am Samstag kamen sieben junge Ernestiner zur Mitgliederversammlung und zum Gemütlichen Beisammensein am Abend im Hotel am Schlosspark.

Bei der Mitgliederversammlung am Samstag um 10.00 Uhr wurde viel über die zu gründende Ernestiner-Stiftung diskutiert. Den Auftrag der Förderung der Schule und der Ernestiner möchte die Ulula in Zukunft durch die Ernestiner-Stiftung erfüllen. Somit ist es auch möglich den Mitgliedsbeitrag zu senken und so die Vereinigung auch in finanzieller Hinsicht für junge Ernestiner attraktiver zu gestalten. Auf Antrag des Kassenwartes wurde bei der Mitgliederversammlung beschlossen, dass der Mitgliedsbeitrag ab 2006 statt der bisherigen 25 Euro nur noch 15 Euro beträgt. Der ermäßigte Beitragsatz bleibt bei 10 Euro. Wer mehr überweisen möchte kann das aber auch weiterhin tun.

Einige Ernestiner wollten die Stiftungsgründung bereits bei der diesjährigen Mitgliederversammlung in Angriff nehmen. Anderen wurde jedoch erst bei der Mitgliederversammlung klar, worum es bei der Ernestiner-Stiftung eigentlich gehen soll. Das Gründungskapital für die Ernestiner-Stiftung beträgt mindestens 25.000 Euro. Diese 25.000 Euro wären durch bereits eingegangene zweckgebundene Geldspenden und Sachwerte, die von alten Ernestinern in Form von alten wertvollen Büchern eingebracht werden, abgedeckt. Da man jedoch nicht übereilt handeln wollte, um juristische Probleme zu vermeiden, die Stiftungsgründung stand schließlich nicht auf der Einladung in der Tagesordnung, wurde die Stiftungsgründung auf 2006 verschoben. Großer Vorteil einer Ernestiner-Stiftung ist der, dass über diese juristische Form Geld in ganz anderen Größenordnungen der Schule bereitgestellt werden könnte, als es der Ulula oder dem Förderverein je möglich wäre.

Die Mitgliederversammlung beschloss eine letzte Förderleistung in Höhe von 500 Euro für das Schüleraustauschprojekt mit dem Selwinski-Gymnasium in Jewpatoria (Ukraine) zu gewähren. Solche Fördermittel sollen in Zukunft über die Ernestiner-Stiftung fließen. Dies hat auch den Vorteil, dass dann für Spenden an die Stiftung Spendenquittungen ausgestellt werden können, was bei der Ulula nicht möglich ist, da die Vereinigung kein eingetragener Verein ist.

Da beide Kassenprüfer nicht anwesend waren übernahm Katharina Knorr (Abi 2000) die Aufgabe den Bericht der Kassenprüfer vorzutragen. Da Anne-Kathrin Georgiew aus Zeitknappheit das Amt der Kassenprüferin nicht mehr ausführen kann, bot Katharina Knorr an das Amt zu übernehmen. Die Mitgliederversammlung wählte sie einstimmig zur neuen Kassenprüferin. Weiterhin wurde Thomas Kunze (Abi 1999) von der Mitgliederversammlung einstimmig als Verantwortlicher für Personalia und Internetseite der Ulula in den Vorstand gewählt.

Der Bericht des Direktors Dr. Lutz Wagner fiel kurz und knapp aus, da man durch die Diskussion über die Ernestiner-Stiftung die veranschlagte Zeit für die Mitgliederversammlung wieder einmal überzogen hatte. Er schilderte die Situation des Gymnasiums als durchwachsen. Der Konkurrenzkampf unter den Schulen sei wegen der niedrigen Schülerzahlen härter geworden. Vom derzeitigen Landrat hätte das Ernestinum jedenfalls keine Unterstützung zu erwarten. Der würde die Schule viel lieber schließen. Wagner ist optimistisch, dass die Ernestiner-Stiftung 2006 gegründet werden kann und hofft, dass in dem Jahr auch ein Wechsel an der Spitze der Kreisverwaltung ansteht.

Als Termin für das Ernestinertreffen 2006 wurde das Wochenende vom 12. Mai bis 14. Mai 2006 festgelegt. Somit wird das Ernestinertreffen im kommenden Jahr zwei Wochen nach dem Gothardusfest stattfinden. Man hofft, dies ist auch im Interesse der jungen Mitglieder, so dass von ihnen im nächsten Jahr vielleicht mehr zum Ernestinertreffen kommen.

Vier Absolventen des Abijahrganges 1994 waren zum Ernestinertreffen gekommen.Nach einer Kaffeepause startete mit einer halben Stunde Verspätung der Festvortrag von Prof. Dr. Klaus Sander über Hilde Mangold und ihren epochalen Beitrag zum Medizin-Nobelpreis 1935. Mehr zum Thema des Festvortrages ist einem Zeitungsartikel der TLZ zu entnehmen, der hier eingesehen werden kann: zum Zeitungsartikel über Hilde Mangold.

Am Samstagabend fanden sich noch mal alle Ernestiner im Hotel am Schlosspark zum gemütlichen Beisammensein ein. Diesmal waren auch Lehrer anwesend. So gesellten sich Frau Merbach, Frau Bellstedt und Frau Mixanek zu uns. Die jungen Ernestiner beendeten den Abend erst nach 1 Uhr.

Die alten Ernestiner trafen sich am Sonntag um 10 Uhr nochmal zum Sonntagsgottesdienst in der Augustinerkirche bevor es dann wieder auf die Heimreise ging.

Thomas Kunze (1999)


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