ULULA

Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Ernestinertreffen

Presseberichte vom
Ernestinertreffen 2006

Ernestiner beleben Stiftung
Ulrich Brettschneider neuer Vorsitzender der Ehemaligen-Vereinigung

Der neue Vorstand: Ulrich Brettschneider, Thomas Kunze,
Katharina Baumgarten (geb. Knorr), Konstanze Keith, Claudia
Baumgarten und Eckehart Döbler. Foto: Bauer.

Gotha. (tlz/bau) Nach sechs Jahren an der Spitze der Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium Ernestinum zu Gotha gab am Wochenende Eckehart Döbler den Vorsitz ab. Neuer Vorsitzender des 270 Mitglieder starken Vereins ist Ulrich Brettschneider. Ihm zur Seite steht als stellvertretender Vorsitzender Thomas Kunze. Als Beisitzer für Traditionspflege bleibt Döbler der Vorstandsarbeit in der Vereinigung erhalten.

Mit Konstanze Keith (Kassenwartin), Claudia Baumgarten und Katharina Knorr gehören neben Kunze noch drei weitere Vertreter jüngerer Absolventenjahrgänge dem Vorstand an. Dennoch: Viele der Abiturienten kommen zwar zum Ernestinerball und dokumentieren Verbundenheit mit ihrer alten Schule, finden jedoch nicht den Weg zur Ehemaligen-Vereinigung, klagt Thomas Kunze. Konzentrieren will der neue Vorstand seine Kraft in den kommenden Monaten auf die Belebung der "Ernestiner Stiftung zu Gotha". Die ganzen juristischen Schritte zur Etablierung der Stiftung dauern an, 7000 Euro Stiftungskapital sind bislang gesammelt.

Bis zum nächsten Jahr muss das Guthaben auf 25.000 Euro anwachsen, damit die Stiftung rechtsfähig arbeiten kann. Mobilisierung der Ehemaligen und der Schulgemeinde sollen dabei helfen. Zum nächsten Ernestinertreffen im Mai 2007 soll das dann erreichte Ziel festlich gewürdigt werden. Die Stiftung sieht Brettschneider als Plattform zur Traditionspflege und zur Förderung des Gymnasiums. Er erinnert daran, dass bis 1945 bereits eine Stiftung bestand, deren Spuren sich in den Nachkriegswirren verloren haben. Inzwischen werden dazu Recherchen geführt.

Gleichzeitig will der Vorstand die Diskussion um die Schulentwicklung im Kreis Gotha im Auge behalten.

Thüringische Landeszeitung, 15.05.2006


Auf dem Weg zur Stiftung
Ernestiner wollen Geld sammeln und mehr
Mitglieder für die Vereinigung Ulula gewinnen

Treffen: Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Ulrich Brett-
schneider, Eckehart Döbler, Thomas Kunze und
Ursula Krämer beim Treffen. Foto: Wagner.

GOTHA. Fast jede Schülerin und jeder Schüler ist froh, wenn das Abitur endlich absolviert ist und man die Schule weit hinter sich lassen kann. Dass es auch anders geht und man viel erreichen kann, wenn man den Kontakt zur Schule hält, bewiesen am Wochenende mal wieder die Alternestiner.

Es ist eine der Traditionen des Ernestinums - das Treffen der ehemaligen Schüler des Gymnasiums. Am Wochenende war es wieder so weit: Mitglieder der Vereinigung, die sich Ulula nennt, betrachteten die Ergebnisse des vergangenen Jahres, wählten den Vorstand neu, sprachen über die Gründung einer Stiftung und saßen natürlich auch gemütlich beisammen, um die alten Zeiten Revue passieren zu lassen.

In deutlich kleinerer Runde als in den vergangenen Jahren traf man sich zur ersten Versammlung am Samstagvormittag. Der starke Rückgang der Mitgliederzahl der Ulula wurde dabei betont. Gemeinsam dachte man über mögliche Lösungen nach, wie man in Zukunft mehr Ernestiner zum Vereinigungsbeitritt ermutigen könnte. Sehr bedauerlich war auch die Tatsache, dass neben der schon sinkenden Mitgliederzahl auch die Zahlungsmoral bei den Mitgliedern zu wünschen übrig lässt. Vor allem sei dies bei den jüngeren Alternestinern zu beobachten, so Thomas Kunze, Mitglied des Vorstandes und Beauftragter der Homepage der Ulula.

Dennoch konnte die Vereinigung mit den Einnahmen und Spenden einige Projekte unterstützen. So gab man 500 Euro für den Schüleraustausch mit einer Schule in der Ukraine aus, zeichnete das beste Abitur im Fach Latein mit 100 Euro aus oder gab Unterstützung durch Bücher.

Weiterer Programmpunkt des Treffens war die Neuwahl des Vorstandes. Thomas Kunze als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Verantwortlicher der Homepage, Tobias Kallinich als Schriftführer und Herausgeber der Zeitung "Ernestinum" und Konstanze Keith als Kassenwart wurden wieder gewählt.

Im Amt des Vorstandsvorsitzenden gab es allerdings einen Wechsel. Eckehart Döbler gab nach sechs Jahren sein Amt ab, will aber im Beisitz der Traditionspflege tätig werden. Einstimmig wurde Ulrich Brettschneider als neuer Vorsitzender gewählt.

Als Festredner konnte die Ulula Dr. Helmut-Eberhard Paulus, Direktor der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, Rudolstadt, für sich gewinnen. Er nutzte den Anlass, um nach dem Gewinn von 500.000 Euro für die Stiftung Schloss Friedenstein in einer mdr-Sendung vor allem die Orangerie in den Mittelpunkt seiner Rede zu stellen. Er betonte, dass man das Schloss und den Park als einen Teil des Gesamtkunstwerkes der Stadt Gotha ansehen, schützen und wiederherstellen müsse.

Am Sonntag ließen die Alternestiner das gemeinsame Wochenende mit der Teilnahme am Gottesdienst in der Augustinerkirche ausklingen.

Auf den neuen Vorstandsvorsitzenden Ulrich Brettschneider kommen nun viele neue Aufgaben zu. Die Ulula muss wiederbelebt werden, viele neue Mitglieder gewinnen und auch wegen der Stiftung, welche die Ulula gegründet hat, gibt es viel zu tun.

Zwar ist die Stiftung schon gegründet, aber rechtsfähig ist sie noch nicht. Denn um dies zu erreichen, muss ein Startkapital von 25.000 Euro vorhanden sein. Doch momentan ist der Stand erst bei rund 7000 Euro. Bis zum nächsten Ernestinertreffen vom 11. bis 13. Mai 2007 soll dieses Geld zusammengekommen sein. Mit verschiedensten Aktivitäten wollen Ulrich Brettschneider, der gesamte Vorstand sowie Dr. Lutz Wagner, Direktor des Ernestinums, dieses Ziel verwirklichen.

Schon zur Versammlung am Samstag kam das kleine Ernestinchen, ein Sparschwein, zum Einsatz. Dr. Wagner sprach sich dafür aus, Vorträge zu veranstalten, bei denen um Spenden gebeten wird, die etwa 1000 Euro Erlös des alljährlichen Weihnachtsbasars zu nutzen und Eltern, Schüler, Freunde und Förderer einzubeziehen. Durch die Ernestiner-Stiftung könnte dem Gymnasium viel mehr Geld zukommen, als es der Ulula oder dem Förderverein je möglich wäre.

Wenn das Ziel erreicht wird, soll zum nächsten Ernestinertreffen im Mai 2007 dann mit allen Stiftern richtig gefeiert werden.

Von Jana Illhardt

Thüringer Allgemeine, 16.05.2006


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