ULULA

Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Ernestinertreffen

Presseberichte vom
Ernestinertreffen 2007

Ernestinchens gutes Ende
Anliegen zum Jahrestreffen der Ehemaligen: Gründungskapital vermehren

Machte dem Ernestinchen den Garaus: Konstanze
Keith von der Vereinigung ehemaliger Ernestiner "Ulula"
schlachtete das Sparschweinchen: 458,21 Euro
waren drin. Foto: Werner.

Gotha. (tlz) Die Jahrestreffen ehemaliger Schüler am Ernestinum haben Tradition. Auch am Samstag kamen Alt-Ernestiner aus ganz Deutschland. Wichtigstes Anliegen war, der Ernestiner Stiftung zu Gotha in die Startlöcher zu verhelfen. Zwar wurde die Stiftung bereits im März 2006 restituiert, doch damit sie rechtsfähig wird, muss das Gründungskapital 25.000 Euro betragen. Auch der Förderverein des Gymnasiums hielt seine Jahresversammlung ab.

Ein gemeinsamer Höhepunkt zum Abschluss der Mitgliedertreffen der Ehemaligen-Vereinigung "Ulula" und der Freunde und Förderer des Gymnasiums war das Schlachten des Ernestinchens. Das Sparschwein war bei Anlässen wie Abifeier, Abiball, Weihnachtsestrade und anderen Terminen von den Ulula-Mitgliedern zur "Fütterung" freigegeben worden. In der Aula musste das Sparschwein nun unter den Hammerschlägen von Konstanze Keith sein Innenleben preisgeben. 458,21 Euro waren zusammengekommen.

Wie Schulleiter Lutz Wagner berichtet, wurde die Stiftung wiedergegründet, um Bauarbeiten an der traditionsreichen Schule voranzutreiben und um begabte Schüler zu fördern. "Das Ernestinum soll einen seiner Bedeutung nach angemessenen Platz in der Stadt Gotha und im Landkreis einnehmen und von der breiten Öffentlichkeit als attraktiver Teil der Infrastruktur in der Region wahrgenommen werden." - So heißt es im Schreiben zur Restitution. Bereits seit 1991 gibt es dem Verein der Freunde und Förderer des Gymnasium Ernestinum, der sich ebenso wie die Vereinigung ehemaliger Schüler als Partner des Gymnasiums versteht.

Auch wenn die Stiftung noch nicht rechtskräftig vom Finanzamt anerkannt ist, konnten von den beiden Vereinen schon viele Projekte realisiert und Schüler unterstützt werden. Die Ernestiner Stiftung zu Gotha geht in ihrem Anliegen zurück auf das Coenobium, welches über drei Jahrhunderte eng mit dem Gymnasium Ernestinum verbunden war und früher begabten Kindern armer Familien eine gymnasiale Ausbildung ermöglichte.

Das Jahrestreffen der Ehemaligen klang mit einem Ausflug auf den Inselsberg , einem gemütlichen Abend und einem Sonntagsgottesdienst in der Augustinerkirche aus.

Von Lydia Werner

Thüringische Landeszeitung, 14.05.2007


Drei Ernestinchen sammeln weiter
Ernestiner Stiftung zu Gotha soll etabliert werden / Sparschwein enthielt eine Menge kleiner Spenden

GOTHA. Das diesjährige Jahrestreffen der ehemaligen Schüler des Gymnasium Ernestinum Gotha stand ganz im Zeichen der weiteren Etablierung der Ernestiner Stiftung zu Gotha, die vor einem Jahr gegründet wurde.

Vorsitzender der Stiftung ist Prof. Dr. Helmut Lieth, der als ehemaliger Schüler das Stiftungsgeschäft für zwei Jahre übernommen hat. Ziel ist es, das traditionsreiche Gymnasium Ernestinum als gymnasiale Bildungsstätte und hochrangiges Kulturdenkmal zu fördern.

Interessant ist, dass die Ernestiner Stiftung bis 1945 existierte und nach der Schließung des Ernestinums aufgelöst worden war. Der Ursprung geht auf eine von Friedrich Myconius im Jahre 1543 gegründete Stiftung, das "Coenobium", zurück. Begabten, hilfsbedürftigen Schülern wurden mit Mahlzeiten und Kleidung Unterstützung gewährt. Hannes Lindemann und Julia Eberhardt, beide Schüler der 11. Klasse, beschäftigen sich im Rahmen einer Seminarfacharbeit zur Ernestiner Stiftung intensiv mit diesem Thema. Sie wurden im Thüringer Staatsarchiv in Gotha fündig. Erste Ergebnisse wurden zum Ernestinertreffen präsentiert.

Umrahmt wurde die Veranstaltung durch den seit einem Jahr bestehenden Frauenkammerchor "Pure Voices" unter der Leitung von Wilfried Grosche.

Wichtigstes Anliegen des Treffens ist es, die Rechtsfähigkeit der Stiftung zu erreichen. Voraussetzung dafür ist die Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von 25.000 Euro sowie die Anerkennung durch das Finanzamt. Durch die Zinserträge sollen zusätzliche Mittel für die Schule zur Verfügung gestellt werden.

Zahlreiche Initiativen zur Beschaffung des Grundkapitals durch die Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft sowie der ehemaligen Schüler bestimmten das letzte Schuljahr. Eine Besonderheit bildete dabei die Sammelaktion mit dem "Ernestinchen", unserem Sparschwein. Diese Idee stammte von den jungen Absolventen des Ernestinums mit dem Ziel, bei allen schulischen Veranstaltungen für Spenden für die Stiftung zu werben. Zu nennen sind hier Thomas Kunze und Konstanze Keith, die zu Veranstaltungen wie dem Abiturball, der Projektwoche oder dem Ernestinertreffen stets darum bemüht waren, dem "Ernestinchen" ausreichend Futter zu beschaffen.

Am Samstag nun wurde das Sparschwein in der vollbesetzten Aula geschlachtet. Konstanze Keith, verantwortlich für die Finanzen in der Vereinigung, durfte diese Aufgabe übernehmen. Der Inhalt betrug 458,21 Euro. Das Stiftungskapital konnte um diese Summe erhöht werden.

Ein zuvor durchgeführtes Gewinnspiel sicherte das Überleben des "Ernestinchens". Denn es sollte geschätzt werden, wie viel Geld sich im Sparschwein befindet. Als Preis für Platz eins bis drei wurden kleine "Ernestinchen" vergeben, die das Weitersammeln ermöglichen.

Das gemütliche Beisammensein am Samstagabend im Hotel am Schlosspark bildete wie in den vorangegangenen Jahren den Abschluss des Jahrestreffens.

Mit dem Gottesdienst in der Augustinerkirche am Sonntagmorgen verabschiedeten sich alle ehemaligen Ernestiner. Das nächste Treffen wird am Wochenende 16. bis 18. Mai 2008 stattfinden. Schon jetzt sind alle gespannt, wie viel Geld die drei kleinen "Ernestinchen" dann ausspucken werden.

Von Jana Illhardt

Thüringer Allgemeine, 17.05.2007


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