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Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Ernestinertreffen

Presseberichte vom
Ernestinertreffen 2008

Nächstes Jahr wird ein Jubiläum gefeiert
Alt-Ernestiner zum Jahrestreffen wieder in ihrer ehemaligen Schule in Gotha

Interessant: Caroline Mallien (l.) und Jenny Steinbrück
hielten den Festvortrag. Foto: H. Stasjulevics.

GOTHA (st). Die Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium Ernestinum Gotha kam am Wochenende zu ihrem alljährlichen Treffen zusammen. Auf der Mitgliederversammlung am Samstag wurde der bisherige Vorsitzende Ulrich Brettschneider in seinem Amt bestätigt.

Rund 250 Mitglieder hat die Vereinigung, die sich "Ulula" nennt. Etwa fünfzig von jenen, die bis 1945 ihr Abitur am Ernestinum gemacht hatten, waren anwesend. Sie kamen aus aller Herren Länder, unter anderem aus Frankreich und den USA. Die Hälfte der Mitglieder legte ihr Abitur erst nach 1991, nach der Wiederbegründung der Vereinigung, ab. Zu DDR-Zeiten war das Ernestinum kein Gymnasium gewesen, sondern die zehnklassige Albert-Schweitzer-Schule.

Schulleiter Lutz Wagner betonte, wie wichtig die Vereinigung für die Schule ist. Unterstützung bekomme man in materieller Hinsicht, aber auch die moralische Komponente sei wichtig. Wie Vorsitzender Ulrich Brettschneider betonte, habe es eine Satzungsänderung gegeben: "Es besteht nun die Möglichkeit der kostenfreien Mitgliedschaft bis zum Abitur."

Auch der Termin für das Treffen im kommenden Jahr wurde bereits festgelegt: 24. bis 26. April. Diesmal findet es vor dem Hintergrund eines nicht unbedeutenden Jubiläums statt. 1859 hatte der Gothaer Landtag die Zusammenlegung des Gymnasium illustre (humanistisch geprägt) mit dem Realgymnasium (wissenschaftlich geprägt) beschlossen. Das soll gebührend gefeiert werden.

Die Vereinigung ehemaliger Schüler entstand 1920 auf Initiative von Hermann Haack, der das Ernestinum auch absolviert hatte und vierzehn Jahre lang "Ulula"-Vorsitzender war. Etliche Berühmtheiten lernten oder lehrten am Ernestinum: August Hermann Francke, Johann Friedrich Blumenbach, Johann Matthaeus Bechstein, Ernst Adolf von Hoff, Ludwig Brehm, Ludwig Storch, Johann Georg August Galletti, Adolf Schmidt, Kurd Laßwitz.

Nach der Mitgliederversammlung lauschten die Anwesenden einem Festvortrag über eine berühmte, in Gotha geborene Künstlerin: "Einfluss der Jugendzeit Hannah Höchs auf ihre Entwicklung zu einer der bedeutendsten Künstlerin des Dadaismus". Die Zwölftklässlerinnen Jenny Steinbrück und Caroline Mallien hatten sich für ihre Seminarfacharbeit anderthalb Jahre lang mit dieser Frau beschäftigt, noch lebende Verwandte Hannah Höchs aufgesucht und auch einen Kalender angefertigt. Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) und auch das Schlossmuseum hätten bereits Interesse an dem Kalender bekundet, hieß es.

Thüringer Allgemeine, 19.05.2008


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