ULULA

Vereinigung ehemaliger Schüler
des Gymnasium Ernestinum Gotha

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Vereinigung

Geschichte der Ulula

25. August 1920

An diesem 25. August kamen ehemalige Schüler des Gymnasium Ernestinum in der Aula ihrer alten Schule zusammen und gründeten die Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium Ernestinum zu Gotha. 98 der in der Aula anwesenden ehemaligen Schüler traten spontan der Vereinigung bei.

Die Anregung zum Zusammenschluss wuchs aus dem Wunsch und dem Bedürfnis der Schulgemeinde. Die Kameradschaft der einzelnen Klassen unseres Gymnasiums pflegt fürs Leben anzuhalten. Das trauliche "Du" hält unter den Mitschülern bis zum hohen Alter, gleichviel ob sie zu hohen Würden aufgestiegen sind oder nicht. Dazu kommt, dass in unserer Stadt dem Gymnasium eine ganz andere Bedeutung zukommt als einer solchen Anstalt in weiträumigen Verhältnissen. Als wohl ältestes Gymnasium Thüringens hat das Ernestinum in Gotha den Ausgangs- und Mittelpunkt fast des gesamten geistigen Lebens gebildet. Die Tradition unserer Schule und das humanistische Gedankengut, das über Jahrhunderte hinweg den Schülern vermittelt wurde, erwies sich als gutes Fundament zum Zusammenschluss. Menschenalter hindurch sind führende Männer fast aller Berufe aus ihm hervorgegangen, und oft waren sie verbunden durch innige Freundschaft, die schon auf der Schulbank geschlossen wurde. Diesen Geist gilt es zu pflegen in einer Zeit, die alle Bande zu lösen trachtet.

Ulula LogoBeim fünf Wochen später stattfindenden Gründungskommers gab der bekannte Prof. Dr. Hermann Haack der Vereinigung den Beinamen "Ulula". Der Name hat sich bis heute eingeprägt.

Rechts: Das Logo der Vereinigung. Es stammt aus der Grafik auf dem Kopf des Mitteilungsblattes der Vereinigung. Es zeigt eine Eule, der Vogel der Minerva, sprachverwandt mit Ulula, das ja eigentlich nur Käuzchen bedeutet, über einem aufgeschlagenen Buch. Daneben steht eine heruntergebrannte Kerze, Symbol der Wissenschaft.

10. Oktober 1920

Nach alten Namensverzeichnissen waren zu dieser Zeit bereits 270 Ernestiner als Mitglieder der Vereinigung beigetreten.

15. Oktober 1920

Das erste Mitteilungsblatt "Ernestinum" erscheint. Folgende Gedanken sind in der ersten Ausgabe zu finden. Sie entstammen dem Geleitwort, das Prof. Dr. Hermann Haack anlässlich der Gründung der Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium Ernestinum zu Gotha geschrieben hat:

"Aber aller Hilfe tut not, wenn wir dies hochgesteckten Ziele erreichen sollen, so mögen alle zu uns kommen, die die Erinnerung an ihre Jugendzeit zu pflegen, das Gymnasium den Stürmen der Zeit zum Trotz zu erhalten und den Materialismus des Zeitgeistes den Idealismus einer abgeklärten Geistesbildung entgegenzusetzen ehrlich gewillt sind!"

01. Februar 1931

Die Mitgliederzahl der Vereinigung ist inzwischen auf ganze 851 Mitglieder angewachsen.

Oktober 1942

Im Oktober 1942 erschien die letzte Ausgabe des alten "Ernestinum", XXIII, 2 kriegsbedingt maschinengeschrieben mit dem Hinweis, dass die nächste Folge hoffentlich sofort nach Friedensschluss herausgegeben werden könnte.

Im weiteren Verlauf des Krieges wurden "Feldpostbriefe aus dem Gothaer Gymnasium Ernestinum an ehemaligen Schüler im Felde" zur Information über das Schulleben und über Personalia verschickt. Leider liegen nur die Ausgaben von Juni 1943, Januar 1944 und Juli 1944 der Redaktion des "Ernestinum" vor. Wer besitzt noch weitere Exemplare?

1946

Durch den 2. Weltkrieg waren viele Mitglieder gefallen, befanden sich in Kriegsgefangenschaft oder waren in alle Winde zerstreut. Das Gymnasium Ernestinum wurde geschlossen, denn den Nachkriegsmachthabern war das humanistische Gymnasium ein Dorn im Auge. Mit seiner Schließung ging auch die alte Ulula unter.

Januar 1959

Nach Jahren der Vakanz regte sich bei den ehemaligen Ernestinern in Westdeutschland der Gedanke, die Ulula und das "Ernestinum" wieder aufleben zu lassen. Bevor das "Ernestinum redivivum" erscheinen konnte, stellte sich die Frage nach den noch lebenden Ernestinern und deren Anschriften. Mühselige Schreibarbeiten und Umfragen ließen ein notgedrungen lückenhaftes Verzeichnis entstehen, das erst im Verlauf einiger Jahre zur relativ vollständigen Namensliste werden konnte. Wie die Erfahrung lehrt, gibt es auch heute noch ehemalige Mitschüler, die nichts vom wieder erstandenen Gymnasium Ernestinum und der Ulula wissen und bei Ansprache spontan Mitglied werden.

NF 1 (NF=Neue Folge) des "Ernestinum" erschien in einfacher Form im Januar 1959 und brachte mit der Bitte um Ergänzung und Korrektur eine 190 Namen umfassende Liste.

01. - 03. Mai 1959

In Bad Hersfeld fanden sich die Abiturienten der O1g und O1r von 1934 und einige "Ehemalige" anderer Jahrgänge als Gäste sowie 4 frühere Lehrer zur Feier des Silbernen Abiturs zusammen. Auf diesem Fest zeigte sich vom ersten Tag an das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit. Es war wie ein Familienfest. Aus der Stimmung und dem Geist heraus, der das selten schöne Fest von Anfang bis Ende beherrschte, wurde der Wunsch laut, die "einstige Vereinigung ehemaliger Schüler des Gymnasium Ernestinum zu Gotha", unsere alte "Ulula", wieder ins Leben zu rufen, wo der Boden durch Neuerscheinung des "Ernestinum" in gewissem Sinn schon bereitet war.

Der Wunsch wurde zum Beschluss erhoben: alle 54 Teilnehmer beschlossen einstimmig am 2.5.1959 die Neugründung der Vereinigung.

Sinn der wiedererstandenen Vereinigung soll wie auch damals die Pflege der Kameradschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühl sowie die Aufrechterhaltung der Tradition unseres Gymnasiums sein.

Mai 1959

Im Mai 1959 erschien NF 2 des "Ernestinum" mit der Bitte um Mitgliedschaft der ehemaligen Ernestiner in der wieder erstandenen Ulula.

Juni 1959

Im Juni 1959 waren bereits 288 Ernestiner registriert, von denen im Lauf der Jahrzehnte schon wieder viele verstorben sind. Sie leben in unserer Erinnerung fort.

1961

Das erste gedruckte Namensverzeichnis der Ulula wurde 1961 herausgegeben. Soweit bekannt, wurden auch alle Nichtmitglieder erfasst.

Juni 1964

Erst maschinengeschrieben erschien die erste gedruckte Ausgabe des "Ernestinum" mit NF 20 auf vier Seiten im Juni 1964 unter der Schriftleitung von Rudolff Hollstein.

01. November 1991

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird aus der "Albert Schweitzer Schule" wieder das Gymnasium Ernestinum. Die Schule erhält in einer feierlichen Zeremonie ihren alten Namen zurück.

1993

Im Jahr 1993 verlassen erstmals nach der langen Schließung des Gymnasiums wieder Abiturienten das Ernestinum. Einige von ihnen traten spontan der Vereinigung bei.

Mai 1994

Das Ernestinertreffen findet seit 1945 zum ersten Mal wieder in Gotha statt. Viele inzwischen alt gewordene ehemalige Schüler des Ernestinum kamen zum Jahrestreffen der Vereinigung zusammen. Für viele war es ein freudiges Wiedersehen nach langer Zeit.

März 2003

Die Ulula ging online. Mit der Internetseite schaffte die Ulula eine neue moderne Informationsmöglichkeit insbesondere für ihre jungen Mitglieder.

Mai 2003

Beim Ernestinertreffen 2003 gibt Klaus Kapitza die Arbeit am Mitteilungsblatt "Ernestinum" ab. Er hatte sich mehr als zehn Jahre um das Heft und den Schriftverkehr gekümmert. Mit NF Nr. 135 übernimmt Tobias Kallinich (1995) die Schriftleitung über das Mitteilungsblatt.

September 2004

Die Ulula startete über die Internetseite der Vereinigung das neue Studien- und Berufsberatungsprojekt "Ernestiner beraten Ernestiner" um so den Schülern des Gymnasium Ernestinum bei ihrer Studien- und Berufswahl zu helfen. Zur Vorbereitung des Infoabends wurde in der Oberstufe eine Schülerumfrage durchgeführt.

März 2005

Der erste Infoabend im Rahmen des Projektes "Ernestiner beraten Ernestiner" fand im Gymnasium Ernestinum statt. Über 30 Schüler und auch einige Lehrer kamen zu einem Erfahrungsaustausch mit den Ehemaligen zu Studium und Lehre.


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